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Die Zeche Nachtigall

Drohnenaufnahme Zeche Nachtigall

Schon vor 300 Jahren förderte man an den Hängen der Ruhr die ersten Brocken Kohle zu Tage. Auf der Zeche Nachtigall bringt man Euch zurück in die Zeit, als man zum Abbau des „schwarzen Goldes“ noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub.

Ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe gelangt Ihr in das Besucherbergwerk durch niedrige Gänge zu einem echten Steinkohleflöz und erlebt die einzigartige Atmosphäre eines historischen Abbaubetriebes unter Tage. In der Ausstellung rund um den Schacht „Hercules“ von 1839 – einen der ersten Tiefbauschächte des Reviers – lernt Ihr die Technik und schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute im 19. Jahrhundert kennen. Im historischen Maschinenhaus der Zeche Nachtigall nimmt man Euch mit auf eine audiovisuelle Reise durch das Ruhrtal in der Zeit der Industrialisierung. Hier könnt Ihr auch eine der ältesten Fördermaschinen des Ruhrreviers (1887) in Funktion erleben. An Bord eines 35 Meter langen Segelschiffs wird die Geschichte des Schiffsbaus und der Kohlenschifffahrt auf der Ruhr wieder lebendig.

Das Muttental

Auf dieser Entdeckungsreise durch die Bergbaugeschichte darf eine Wanderung im wunderschönen Muttental, der Wiege des Ruhrbergbaus, direkt vor den Türen Zeche Nachtigalls nicht fehlen. Auf dem Bergbaurundweg, als Teil der Route der Industriekultur, begegnet man mehr als 30 Zeugnissen des Bergbaus sowie detailgetreu rekonstruierte Industriedenkmäler. Industriekultur und Bergbaugeschichte zum Anfassen! Was liegt da näher, als dieses wunderschöne Gebiet über das Geocaching zu erkunden?

Foto: Andreas Schepper